Analoge Abenteuer: Nikon L35AF

Vor einiger Zeit habe ich mir aus Neugier eine analoge 35mm Kamera gekauft um mal wieder etwas „neues“ anzufangen. Man entwickelt sich ja immer weiter (bzw sollte man) und Fotografie mit/auf Film war schon immer eine Sache, die ich ausprobieren wollte.

Was soll ich sagen? Es macht sehr viel Spaß! Alleine das Warten auf den entwickelten Film (was ich hoffentlich bald selber machen werde – zumindest bei s&w) ist schon spannend.

Mittlerweile habe ich gut 10+ Filme verschossen, es sind neue Kameras dazu gekommen, andere sind wieder gegangen und so langsam habe ich mich mit dem Scanner vertraut gemacht. Also liegt es nahe, ein paar Filme zu zeigen. Ich will dabei auch nicht großartig (=technisch) auf die genutzten Kameras eingehen, da ich mich selbst nicht gut damit auskenne und es langweilig ist.

Fangen wir also mit einer schon – für damalige Verhältnisse denke ich – fortgeschrittenen „point & shoot“ Kamera an: der Nikon L35AF aus dem Jahre 1983. Nikons erste Kompaktkamera mit Autofokus – ja, die Automatik war für mich teilweise schon recht praktisch. Ich habe sie für 10 Euro erstanden, was kann da schon schiefgehen. Viel kann das Teil nicht, bzw man hat kaum Einstellmöglichkeiten (ISO) – aber das Objektiv ist klasse. Also draufhalten und freuen.

Bevor ich überhaupt loslegen konnte, musste ich mir natürlich erstmal Filme kaufen. Da ich ein Sparfuchs bin, habe ich mir rollenweise abgelaufene Filme für durchschnittlich 1.20€ pro Stück gekauft. Abgelaufene Filme geben einen teilweise krassen Farbeffekt ab – für Lomografiefreunde sicherlich der Hit, für mich teilweise zu fremd, aber gut zum Üben. Wenn man die Fotos nach dem Scannen in schwarz & weiß umwandelt, fällt das eh nicht wirklich auf.

Viel Gelaber, hier nur ein paar Ergebnisse mit dem Agfa Plus 200er Film – die Fotos wurden per Lightroom in s&w umgewandelt.


Das war also der erste Teil der „analogen Abenteuer“ – mal sehen wohin das führt. Ich habe noch einige Kameras rumliegen und viele viele Negative zu scannen, Material zum Bloggen habe ich also genug.

Bis bald.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.