point & shoot: Olympus AF-1

Es gibt einen Haufen Kompaktkameras aus den 80ern, die von technischer Seite gesehen (=Objektiv, Blende) sehr interessant sind. Einige davon stelle ich dir in der neuen Serie „point & shoot“ vor.

Den Anfang macht die Olympus AF-1 oder auch Olympus „infinity“ wie sie in den USA genannt wurde.

Olympus AF-1 © Stephan Cremer

Das gute Stück stammt aus dem Jahr 1986 und war seinerzeit die erste vollautomatische Kamera, die ein spritzwassergeschütztes Gehäuse hatte. Sie besitzt ein super scharfes 35mm Zuiko Objektiv mit einer Blende von f2.8 und hat mich schlappe 10 Euro gekostet.

Die Olympus ist sehr schnell und macht eigentlich alles selbst. Das ist für eine point & shoot natürlich gut, aber ich hätte gerne eine Möglichkeit, den Blitz auszustellen. Die Lichtempfindlichkeit des Films wird anhand der DX Codierung vom Film ausgelesen. Sollte keiner vorhanden sein, arbeitet die Kamera mit ISO 100.

Die einzige Eingriffsmöglichkeit in die Arbeit der AF-1 ist der „focus lock“ Knopf. Diesen drückst du mit dem linken Daumen, stellst dann mit dem Auslöseknopf scharf und hast somit die Möglichkeit, die „Komposition“ des Fotos zu ändern (also nach links oder rechts oder oben/unten) ohne, dass die Kamera erneut fokussiert.

Einen Selbstauslöser (10 Sek.) hat die Kamera übrigens auch.

Das soweit zur Kamera – nachfolgend ein paar Fotos…

Die Fotos wurden mit Kodak Tri-X 400 (link zu Amazon) fotografiert, bei DM entwickelt und daheim gescannt.

Fazit: mir gefällt eigentlich, was die Kamera produziert (wenn das Licht gut ist) und durch ihre Kompaktheit ist sie ein idealer Begleiter. Ich hoffe, dass diese Lithium 6V (CR-P2) Batterien lange halten – teuer genug sind sie ja. Es ist natürlich kein Vergleich zu meiner F90, aber dafür ist sie ja auch nur eine „point & shoot“ Kamera für Zwischendurch.

 


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