Ich bin ja Fuji-Fanboy, aber…

…ich habe jetzt trotzdem eine Sony. Der folgende Beitrag ist sehr trivial und gibt nur meine Meinung wieder.

Nachdem mich meine Fuji X-Pro 2 in den letzten 30 Monaten bei so ziemlich jeder Gelegenheit begleitet hat, wollte ich nun auch mal auf den großen Vollformatzug aufspringen. In den letzten Monaten habe ich auch nur noch mit manuellen Objektiven fotografiert, aber ich hatte – aufgrund des Cropfaktors – nie so recht die Brennweite, die ich haben wollte bzw. richtig gut fand. Daher fand ich es spannend, meine alten „Vintage“ Objektive an einer Vollformatkamera zu nutzen. Für welche Kamera ich mich entschieden habe, kannst du gleich lesen.

Sony war mir immer ein Dorn im Auge, da es für mich eher nach Playstation als nach Leica klingt, aber warum nicht mal testen – denn die Kamera der Wahl wurde dank Cashback und Angebot dann die Sony A7ii für etwas über 800 Euro (den aktuellen Preis findest du hier *). Ein recht guter und günstiger Einstieg in das Vollformat „game“ denke ich. Ich bin soweit nach fast einem Monat sehr zufrieden mit dem System. Wahnsinnig viel habe ich noch nicht damit fotografiert, aber das wird sich definitiv ändern. Das bashen kann beginnen!

Mein aktuelles Vollformat-Einstiegs-Setup besteht aus der Sony A7ii und dem Samyang 35mm f2.8 (*) sowie diversen, immer wieder wechselnden Vintage-Objektiven, die ich teilweise auch schon an der Fuji hatte.

Eine kleine Übersicht über das, was ich aktuell an Altglas besitze:

Da wäre zum Beispiel das geniale Konica Hexanon 40mm f1.8 welches ziemlich universell einsetzbar ist. Hier ein paar Fotos, die bei Erstnutzung während eines Fotowalks entstanden sind:

Oder auch das schon bekannte Helios 44m 58mm f2.0 Objektiv (ja genau das mit dem „besonderen“ Bokeh), welches ich heute in der Poste hatte und noch nicht nutzen konnte. Haupteinsatz demnächst wohl vermehrt bei Portraits.

Mein anderes (rein optisch schon lustiges) Russenglas – das Industar 50-2 50mm f3.5 – kam noch nicht so richtig zum Einsatz, da es ist ein wenig „speziell“ ist, aber trotzdem nicht weniger Interessant (Stichwort Bokeh und… tja Aussehen).

Für die Objektive werde ich noch separate Blogs veröffentlichen, jeweils mit ein paar Fotos und Erfahrungen.

Im Normalfall laufe ich allerdings mit dem 35er Samyang rum, da es erstens eine super Universalbrennweite und zweitens eine sehr kompakte Allroundlösung ist. Außerdem hat es Autofokus, der hin und wieder „nice to have“, aber z.B. für Portraits nicht zwingend notwendig ist. Im Vergleich zum Fuji XF23 f2 ist es jetzt nicht weniger schlecht, obwohl nur etwa halb so teuer. Klar, es vignettiert wie Sau, aber das kann man ersten korrigieren und zweitens auch nutzen (bei Portraits).

Von der Geschwindigkeit ist es jetzt weder super schnell noch super langsam, gefühlt etwa auf XF23 Level (kann mich auch irren, müsste man testen falls es jemanden brennend interessiert). Aber wie gesagt, es kostet nur einen Bruchteil von der Fuji-Variante.

Soweit zu den Objektiven… War der Wechsel nun sinnvoll?

Vorteile bisher:

  • weiterhin recht kompakt
  • Vollformat = genial für alte Objektive
  • die komprimierten RAW Dateien lassen sich auf iPhone/iPad lesen (ging bei Fuji leider nicht)
  • ich kenne einige bzw. viele Fotografen mit Sony, so kann man auch mal Objektive austauschen (und es gibt sehr geile Objektive)
Hafen Wismar (Sony a7ii + Sony 28-70 f2.8 G)

Ich habe an der Sony weder den Gesichts- noch Augenfokus-AF getestet, da ich es noch nicht benötigt habe. Im superhohen ISO Bereich war ich bisher auch nicht – kann daher nicht viel dazu sagen.

Nachteile:

  • Sonys Menüführung ist der letzte Scheiß – aber wenn man sich mal damit beschäftigt hat, geht es eigentlich (die Einstellungen am besten nie wieder ändern…)
  • Handhabung/Haptik ist nicht so geil wie bei Fuji
  • Auto ISO: hier gibt es keine Einstellung für eine Mindestverschlusszeit (nutze ich allerdings nicht, fällt nur negativ auf)

Neutral:

  • die Kamera ist sicher nicht mehr auf dem neuesten technischen Stand der Dinge – vor allem, was den Autofokus angeht – aber das ist für meine Verwendungszwecke absolut ausreichend und ich habe ohnehin vor, hauptsächlich manuelle Objektive zu verwenden (Gleichstand mit Fuji – wäre negativ, was einen Wechsel angeht, aber es ist eben nicht super wichtig für mich)
  • die Farben und der Weißabgleich sind besser geworden im Vergleich zur A7 Mark I, die ich kurzzeitig mal hatte (neutraler Punkt weil das bei Fuji kein Thema war)

Das wäre, was mir zu der Kamera bzw. dem „Wechsel“ erstmal so einfällt.

Was mit der Fuji passiert, steht aktuell in den Sternen – soweit bin ich zufrieden mit dem noch recht frischen Sprung auf Vollformat.

Es folgen sicher mal wieder ein paar mehr Blogeinträge (jaja, das sag ich immer… Instagram lenkt mich zu sehr ab) mit – wie oben erwähnt – Vintage-Objektiv-„Tests“ bzw. -erfahrungen, denn dafür hab ich die Kamera hauptsächlich. Das war hier also erstmal wieder ein kleines Lebenszeichen und sobald ich mich endlich mal mehr von Instagram löse, liest du wieder mehr.

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