And now for something (not so) completely different…

Was gibt es denn jetzt schon wieder? Zuerst: das Vorschaufoto hat mit diesem Beitrag bzw. dem Inhalt nicht wirklich etwas zu tun – ebenso wie der Rest der Fotos. Betrachte sie einfach als Füllbilder, denn immerhin ist das hier ja ein Fotoblog – aber es geht jetzt gerade nicht um Fotografie…

Es geht es also um etwas anderes? Ja, etwas anderes als gewöhnlich auf diesem Blog zu sehen ist bzw. sein wird – das dauert allerdings noch etwas, aber ich möchte dennoch jetzt schon darüber schreiben.

Alle Fotos in diesem Beitrag sind übrigens beim letzten Fotokollektiv-Ausflug in Saßnitz entstanden (Leica M240 und Jupiter 3). Ich hatte keine große Lust einen extra Beitrag dafür zu schreiben, da ich an diesem Tag auch wenig Lust auf Fotos hatte – das lag allerdings am Apfelsaft. Also, paar Fotos „out of context“ zeigen und über das reden, was mir grad auf der Seele liegt… passt.

Okay, also was ist jetzt so mega spannend und warum komme ich nicht auf den Punkt, verdammt? Gut. Kurzfassung: im Sommer 2021 möchte ich einen VW T5 besitzen. Ja richtig, in einem Jahr.

Gut, nun ein wenig ausführlicher… Vor gut einer Woche saß ich mit meiner Mutter und meiner Tante bei einem Bierchen zusammen und ich erzählte so stolz davon, dass im Juni 2021 der Leasingvertrag meines Autos ausläuft und ich dann endlich kein Auto mehr haben werde und vor allem keine monatliche Belastung. Kein Auto mehr? Nö, da ich die meisten Wege in letzter Zeit entweder zu Fuß oder mit meinem schicken Rad zurücklege. Naja, da kam dann natürlich der Einwand „also GAR KEIN Auto ist ja auch doof, bist du dir sicher?“ (das sind jetzt alles keine 1:1 Zitate sondern eher Bruchstücke, die ich von der Erzählung wiedergebe) – ja EIGENTLICH bin bzw. war ich mir sicher. „Aber“ – so sagte ich sinngemäß – „WENN ein Auto, dann sollte es am besten das Gefährt sein, von dem ich seit gut 30 Jahren träume: ein VW Bus“. Also das wurde mir eher von meiner lieben Mutter suggeriert, da ich wie gesagt schon 30 Jahre davon rede… Naja, soll man seinen Eltern widersprechen? Nein. „Davon träumst du schon so lange, mach es doch endlich!“. Wie gesagt, sinngemäß. Ich führe kein Logbuch über Dialoge. Die Idee war wiedergeboren.

Warum greife ich den Gedanken jetzt wieder auf? Die letzten Jahre hab ich mir immer gesagt „ach das ist doch Quatsch, das machst/brauchst du eh nicht – Reisen ja, aber mit einem Van… ach komm… nein… es gibt wichtigere Dinge, auf die du lieber sparen solltest und das hättest du Anfang 20 machen sollen“. Es gab natürlich immer wichtigere Dinge! Tja, mittlerweile denke ich über viele Dinge anders als noch vor 3 oder 4 Jahren. Zu viel ist passiert. Zu viel schlimmes, um zu sagen „das ist Quatsch“ oder „das ist unvernünftig“ oder gar „das ist zu spät“. Nein, es ist nie zu spät und außerdem bin ich noch keine 90.

Bevor es zu sentimental wird: ich möchte meinen Traum endlich verwirklichen. Und wann bitteschön, wenn nicht jetzt? So ähnlich war es ja auch mit der Leica – ich wollte sie haben und musste mir den Spaß einfach „gönnen“. Später ärgert man sich, wenn man nur noch auf Dinge verzichtet.

Wie sieht mein Plan denn nun aus? Gibt es einen Plan? Jein, also definitiv fast. Der Entschluß steht: meine aktuelles Auto – die ehemalige Familienkutsche – wird nächstes Jahr Anfang Sommer zurück ins Autohaus gehen und ich möchte ZEITNAH einen VW Bus besitzen – Ziel ist Juni 2021 um das Auto noch schön nutzen zu können. Der VW war irgendwie immer auf der Liste und deswegen wird es wohl so einer werden.

Ich habe auch noch keinen konkreten Finanzierungsplan, aber der kommt in den nächsten Wochen und Monaten. All dies wird dann auch auf diesem Blog zu verfolgen sein. Was dann auf jeden Fall zu sehen sein wird: Umbauarbeiten und Reisen mit dem Bus, inklusive Fotodokumentation der Reisen.

Umbauarbeiten klingt übrigens spannend für jemanden, der kein Werkzeug besitzt – ich werde es aber so spartanisch wie möglich halten. Der Bus soll für den täglichen Gebrauch wie auch für Reisen einsetzbar sein – also kein 100% Camper mit Küche oder so. Eher für einen Wochenentrip in den Harz, Sachsen, Thüringen oder so.

Grundideen habe ich, das wird dann wie erwähnt alles schön hier dokumentiert. Ich weiß auch schon, wie ich die Beiträge ensprechend markieren werde: „Vanpost“ – du kannst diesen Beitrag also quasi als „Vanpost: 00“ betrachten. Ja, das ist grenzgenial – kein Auto aber schon Blogideen und Titel…

Da ich dann somit später meine Hobbies – Fotografie und „Bus“ bzw. Reisen – miteinander verbinde, schließt sich der Kreis also doch wieder und der Beitrag ist nicht mehr ganz so weit weg von den anderen Beiträgen der letzten Jahre. Entwickelt sich der Blog dann also doch noch in eine Art „Lifestyle“ Blog? Hm, wer weiß – aber warum auch nicht! Es gibt laut Statistik überraschend viele Leser bisher und vielleicht werden es ja bald mehr durch diese Diversifikation.

So, das waren die neuesten Gedanken (auf gefüllt mir irgendwelchen Fotos) von der Ostsee. Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit! Bis demnächst.

PS: du findest in allen Beiträgen wie gehabt den einen oder anderen Werbebanner. Entweder mit Zufallswerbung von Google oder Links zu Amazon – das ist ein Teil der „Finanzierung“. Aufgrund der TOS der genannten Partner darf ich dich allerdings nicht bitten, auf die Banner oder Links zu klicken… schade drum, aber trotzdem Danke für deine Unterstützung.


1 Kommentare

  • Lieber Stephan, das hört sich doch nach einem tollen Plan an. Ich freue mich schon jetzt auf die Vanpost. Manche Dinge muss man wohl einfach aussprechen, dann werden sie auch wahr. LG Undine

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