Feldversuche

Ganz oben auf auf meiner Foto-Liste für dieses Jahr stand „Fotos von einem Model im Feld bei Sonnenuntergang“ und zwar genau so mit diesem Wortlaut. Warum? Weil ich davon bei Instagram überflutet werde und meinen Beitrag dazu leisten wollte. Ergebnisse folgen nun hier.

Okay „überflutet“ ist vielleicht übertrieben, aber es waren schon einige und ich fand das auch nicht so schlecht, wie es eingangs vielleicht klingen mag (klingte? klong?) – kopieren ist ohnehin die beste Möglichkeit, Dinge zu lernen.

Also ging es Anfang August in ein Dorf, in dem ich noch nie im Leben war – aber dort war nunmal mein Model und die Eindrücke von GoogleMaps waren aussagekräftig genug für einen Reise.

Das Wort „Reise“ trifft es auch ganz gut, denn dank der Unfähigkeit von Apple und schlecht aktualisierter Karten, wurde ich gefühlt 20x in Baustellen und Sackgassen geführt. Teilweise fast in die selben, aber ich bin ja schlau und hab dann einfach zur Konkurrenz gewechselt.

Okay gut es geht hier und heute allerdings nicht um Handys und Navigations-Apps, sondern um ein paar Fotos, die Mandy und ich bei Sonnenuntergang auf einem Feld gemacht haben.

Die Fotos habe ich dieses mal mit dem „Classic Neg“ Preset von André Duhme bearbeitet. André hat sich hier von dem aktuellen Fuji-Look inspirieren lassen und diesen nun als Preset für Lightroomnutzer nachgestellt.

Aktuell gibt es diesen Preset kostenlos zum Download – geh einfach auf theclassicpresets.net und such nach „Free Classic Neg Lightroom Preset“.

Ich hatte in den letzten Wochen an meinen eigenen Vorlage gearbeitet und geschraubt, die ja alle in Richtung analoger Bildlook gehen und ich finde immer wieder hier und da Dinge, die ich nach einer Weile ändern möchte. Naja, dann kam die Mail von André und ich „musste“ das einfach mal probieren – passte auch ganz gut ins Konzept.

Ich experimentiere mit diesem Look jetzt noch ein wenig weiter, aber bis jetzt gefällt mir das schon mal. Danke, Herr Duhme!

Nachdem die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war, gingen wir noch auf den naheliegenden Steg für den letzten Teil vom Shooting.

Wie du siehst, hab ich hier schwarz & weiß gewählt. Ich hatte die Fotos nun schon drei Wochen in Farbe auf der Platte – fand aber, dass irgendwie der Kick fehlt… Wenn ich unsicher bin, teste ich einfach die farblose Variante und in den meisten Fällen bin ich dann zufrieden(er als vorher). So auch hier. In s&w landen die dann auch auf meinem Instagram – da hatte ich vorher auch gezögert, bis jetzt.

Tja, das war es für diese Woche. Ich habe was von meiner Liste abgearbeitet, neue Presets getestet und ein neues Dorf kennengelernt – den Titel hat sich dieser Blogeintrag also definitiv verdient.

Kurz noch was zur verwendeten Technik: Leica M240 und Voigtländer Nokton 35mm – WAS EINE ÜBERRASCHUNG.

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